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Sacro Monte di Ossuccio
 
Am Westufer des Comer Sees liegt der Sacro Monte di Ossuccio mit seinem bemerkenswerten Landschaftswert. Der Andachtskomplex befindet sich auf einem Hang hinter Ossuccio (419 m üdM) auf der Höhe der Insel Comacina in einer prächtigen Aussichtslage über den See.
Die Arbeiten am Heiligen Berg begannen 1635 bei der Wallfahrtsstätte der Madonna del Soccorso aus dem 16. Jahrhundert. Die Gründer oder Förderer sind nicht bekannt, aber die Andachtsstätte scheint auf Initiative der Franziskaner und der lokalen Adelsfamilien entstanden zu sein.
Der Sacro Monte besteht aus fünfzehn Kapellen, die den Rosenkranzmysterien gewidmet sind und zwischen 1635 und 1710 errichtet wurden. Sie sind an dem Weg angeordnet, der zum Heiligtum der Madonna del Soccorso hinaufführt. In diesem befindet sich die letzte Kapelle. Die Gesamtheit der Kapellen, die von Vegetation umgeben und von einer gepflasterten Straße inmitten von Olivenhainen verbunden sind, verleiht der Anlage eine große Harmonie von Architektur und Landschaft.
Die Bauformen wechseln zwischen barocken rechteckigen Kapellen
und Zentralbauten. Eine architektonische Besonderheit sind die Bogengänge, die mit
dünnen Säulen über die ganze Breite der Straße verlaufen und so eine enge Verbindung zwischen dem Weg und den
 

einzelnen Ädikulä erzeugen.
Der Sacro Monte wird von zweihundert Statuen aus Gips und Terrakotta belebt. Die Autorschaft ist belegt bei den Gipsskulpturen von Agostino Silva und den Fresken von Carlo Gaffuri, Innocenzo Torriani und Gian Paolo Recchi. Dagegen sind bei den ersten vier Kapellen (Verkündigung, Visitation,

Geburt, Vorstellung im Tempel) keine Dokumente über die Künstler erhalten.

Santuario Madonna del Soccorso di Ossuccio

Via al Santuario
22010 Ossuccio (CO)
Tel.: 0344 55277 (Comune di Ossuccio)
Fax: 0344 56312
Sito web : santuariosoccorso.blogspot.it
E-mail : santuariobvsoccorso@libero.it


Sacri Monti im Piemont und der Lombardei
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