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Banská Štiavnica
 

Der Kalvarienberg in Banská Štiavnica (Schemnitz) ist der wichtigste in der Slowakei und gehört zu den größten und künstlerisch bedeutendsten in ganz Europa. 1993 wurde der Kalvarienberg von der UNESCO zusammen mit der Altstadt von Banská Štiavnica und den Bergbaumonumenten in seiner Umgebung in die Welterbeliste aufgenommen.
Der Abbau von Edelmetallen, vor allem Silber, spielte seit dem Mittelalter eine Schlüsselrolle in der Geschichte von Banská Štiavnica. Nach der außergewöhnlichen Entwicklung der Bergbauwissenschaft und -technik erlebte die Stadt gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch künstlerisch und geistig ihre “goldene Zeit”.
Durch den Einfluss des kaiserlichen Hofs in Wien, vor allem nach der Thronbesteigung von Maria Theresia (1740-1780), verbreitete sich die Idee, die Frömmigkeit auf neue Art zu zeigen und dem Gefühl der Dankbarkeit für empfangene Gnade materiellen Ausdruck zu verschaffen. In diesem Geiste wurde zwischen 1744 und 1751 auf Initiative des Jesuitenpaters Franz Perger auf dem Scharffenberg-Hügel der Kalvarienberg von Banská Štiavnica errichtet. Die Architektur der Andachtsstätte entspricht dem mitteleuropäischen Barockgeist, wobei der bewunderte italienische Stil und die Schönheit der Formen, die harmonisch mit den Skulpturenornamenten im Einklang stehen, in kleinerem Maßstab genutzt werden. Der Kalvarienberg besteht aus vierundzwanzig Stationen, die betont symmetrisch am Aufstieg entlang angeordnet sind und das schmerzensreiche Leben von Jesus Christus und der Jungfrau Maria darstellen. Das Hauptmerkmal der Andachtsstätte ist die obere Kirche mit zwei Türmen, die aus einem elliptischen Schiff mit prismenförmigen Seitentürmen besteht.
Die Innendekoration stammt überwiegend von dem Maler Anton Schmidt und aus der Werkstatt des Bildhauers Dionys Stanetti.







 
 


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Banská Štiavnica
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