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Tagungen
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Atlas der europäischen Sacri Monti, Kalvarienberge und Andachtsstätten.
Integrationslinien und Entwicklung

Varallo 17-19 Aprile 1996

Das internationale Seminar Atlante dei Sacri Monti, Calvari e Complessi devozionali europei. Linee di integrazione e sviluppo (Atlas der europäischen Sacri Monti, Kalvarienberge und Andachtsstätten. Integrationslinien und Entwicklung), das im April 1996 in Varallo stattfand, war ein extrem wichtiges Ereignis in der Geschichte der Sacri Monti. Dieses Treffen ermöglichte nämlich zum ersten Mal die Auseinandersetzung und den Dialog zwischen den zahlreichen Fachleuten und Forschern der Materie aus vielen europäischen Ländern. Bei der Gelegenheit wurde auch der Wille zur gemeinsamen Arbeit an einem Studien- und Forschungsprojekt manifest, um diesen kostbaren Bestand, in dem Kunst und Glauben, Geschichte und Naturlandschaft verschmelzen, zu erfassen, zu klassifizieren und zu katalogisieren.

Zweifellos gehen die Sacri Monti auf eine kulturelle Wurzel zurück, die vielen europäischen Ländern gemeinsam ist, und die Veröffentlichung des Atlante dei Sacri Monti, Calvari e Complessi devozionali europei 2001 – herausgegeben vom Dokumentationszentrum –,

Ecce Homo

der 1812 Andachtsstätten in zwanzig Nationen benennt und beschreibt, stellt einen entscheidenden Schritt auf dem Weg der kulturellen Valorisierung dieser Denkmalkomplexe dar.Der Atlas begann 1994 als koordiniertes Projekt zwischen den Sacri Monti und den Referaten für Kultur und Naturparks der Region Piemont. Zweck der Untersuchung war, mit einer flächendeckenden Umfrage im größten Teil Europas festzustellen, welche anderen Anlagen es gibt, die den piemontesischen und lombardischen Sacri Monti ähneln. Die Untersuchung, die 1995 mit der Versendung eines Fragebogens an über 2000 ausländische Institutsreferenten begann, war in vier Interessenbereiche gegliedert: Geschichte (Chronologie, Glauben), Kunst (Materialien, Techniken), Umwelt (Vegetation, Landschaft), Verwaltung (Schutz, Finanzierung, Nutzung). Besondere Aufmerksamkeit galt der topographischen und urbanistischen Konfiguration des Orts.

Das Treffen 1996 in Varallo bot die Chance für einen Vergleich zwischen Einrichtungen und Forschern aus verschiedenen europäischen Ländern. Von vierundzwanzig Beiträgen waren nur vier von italienischen Referenten, die anderen stammten von ausländischen Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Ungarn, Polen, Luxemburg, Irland, Spanien, Frankreich, der Schweiz und der Slowakischen Republik.

Für viele Teilnehmer stellte die Begegnung in Varallo eine Möglichkeit dar, ihre Kenntnisse zu erweitern und freundschaftliche Beziehungen für lange Zeit aufzubauen. Junge Wissenschaftler referierten ebenso wie bereits anerkannte Forscher. Zu den ersteren, die sich bereits mit der Forschung beschäftigten, gehörten Darina Arce, Maria Bastowska, Elżbieta Bilska-Wodecka, Martin Čičo, Maria Gonzales Lopez, Wim Meulenkamp, Paulina de Nijs, Silvia Paulusová, Francisco Singul, Gerry Walsh; zu den Letzteren, die bereits spezifische Studien veröffentlicht haben, gehörten Walter Brunner, Heinz Horat, Alex Langini, Peter Margry, Anna Mitkowska, István Szilágyi. Schließlich nahmen auch Beamte und Verwaltungspersonal an der Tagung teil, die in ihren Städten die Verwaltung der Andachtsstätten leiten.

Einige von ihnen arbeiteten dann am Atlante dei Sacri Monti, Calvari e Complessi devozionali europei, der 2001 in Zusammenarbeit mit dem Istituto Geografico DeAgostini in Novara erschien, und anschließend an der Zeitschrift ATLAS mit, die vom Dokumentationszentrum herausgegeben wird.


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